Deutscherrenköpfchen

 

Einst die beste Lage Triers (Olewiger Vollmühle) ist das Deutschherrenköpfchen Jahrzehnte in Vergessenheit geraten. Nicht zuletzt das unwegsame Terrain hat dazu geführt, dass dieser Weinberg nicht mehr bewirtschaftet wurde.

 

Im Wissen um das Potential der Rieslingflächen im oberhalb des brachliegenden Deutschherrenköpfchens gelegenen Deutschherrenbergs, in dem das Weingut seine Premium-Rieslingweine erzeugt, war Sebastian eines klar. Das Köpfchen ist beides: Herausforderung wie Ehrensache.

 

Seit 2007 arbeitet er mit Elan an der Rekultivierung. Nach der aufwendigen Rodung 2007, wurden 180 Tonnen Kompost und 1.000 Ballen Stroh ausgebracht, bevor im Frühjahr 2008 mit der Pflanzung von uralten Riesling-Selektionen begonnen wurde.

 

Heute steht der Weinberg wieder prächtig da und Albert und Sebastian sind zurecht stolz auf den neuen Glanz dieser Weinbergsfläche. Der perfekte Devonschieferboden, dessen Steinanteil hier deutlich höher ist als bei anderen Weinbergen, ist die Grundlage für mineralische, filigrane Premiumweine, für die diese Lage schon vor etlichen Jahrzehnten bekannt war.

 

Boden: verwitterter Devonschiefer, hoher Steinanteil

Hangneigung: 60-80%

Ausrichtung: süd / südwest